Behandlung der chronischen Gingivitis und der chronischen komplizierten Parodontitis. Die parodontale Behandlung betrifft Probleme im Zusammenhang mit dem Zahnfleisch und dem Gewebe, das die Zähne hält. Symptome wie Blutungen beim Zähneputzen, Zahnfleischschwellung, Mundgeruch, Zahnfleischrückgang oder Zahnlockerung können eine zahnärztliche Abklärung erfordern.
Eine frühzeitige Diagnose ist wichtig, da parodontale Probleme sich schrittweise ohne starke Schmerzen entwickeln können. Das Vorgehen hängt vom Schweregrad des Falls ab und kann Reinigung, tiefergehende Entfernung bakterieller Beläge, Anleitung zur Mundhygiene und regelmäßige Nachkontrollen umfassen. Der Patient wird ausführlich über den Zustand seines Zahnfleischs und die Schritte informiert, die zum Erhalt der parodontalen Gesundheit nötig sind.
So wird das Zahnfleisch behandelt, Schritt für Schritt
Wir beginnen mit der Untersuchung des Zahnfleischs, der Messung der Taschentiefe und den Röntgenaufnahmen. Es folgen die Besprechung der Diagnose, Hygieneanweisungen und die Zahnsteinentfernung, also die Entfernung von Zahnstein und Plaque. Bei Parodontitis entfernt die Tiefenreinigung (Wurzelglättung) die Ablagerungen unter dem Zahnfleisch und glättet die Wurzeln. Nach einigen Wochen erfolgt eine Neubewertung.
Wann sie angezeigt ist
- Blutung beim Zähneputzen,
- geschwollenes, gerötetes oder empfindliches Zahnfleisch,
- anhaltender Mundgeruch,
- Zahnfleischrückgang,
- Zahnlockerung oder Lücken, die zwischen den Zähnen entstehen.
Parodontitis kann schmerzfrei fortschreiten, deshalb lohnt sich die Kontrolle auch ohne starke Symptome.
Zahnfleischentzündung und Parodontitis
Die Gingivitis ist eine umkehrbare Entzündung des Zahnfleischs und lässt sich meist mit professioneller Zahnreinigung und richtiger Hygiene in den Griff bekommen. Die Parodontitis betrifft auch den Knochen und das Haltegewebe; die Behandlung zielt darauf ab, das Fortschreiten zu stoppen und die Zähne zu erhalten.
Dauer und Erholung
Die Reinigung erfolgt oft abschnittsweise, bei Bedarf unter Lokalanästhesie. Danach sind einige Tage lang leichte Empfindlichkeit und geringe Blutung normal. Hilfreich sind sanftes Zähneputzen, einige Stunden lang weiche Speisen und Mundspülungen, die der Arzt gegebenenfalls empfiehlt.
Risikofaktoren
Neben der Hygiene spielen Rauchen, Diabetes mellitus, Stress, bestimmte Medikamente, hormonelle Veränderungen und erbliche Veranlagung eine Rolle. Deshalb richtet sich die Behandlung nach Ihrer Krankengeschichte und nicht nur nach dem Zustand des Zahnfleischs.
Wenn die Reinigung nicht ausreicht
Bleiben nach der Neubewertung tiefe Taschen bestehen, kann eine ergänzende Behandlung nötig sein, in ausgewählten Fällen auch ein kleiner parodontalchirurgischer Eingriff. Die Entscheidung wird gemeinsam mit Ihnen getroffen, mit klarer Aufklärung darüber, was zu erwarten ist und was nicht.
Was Sie von der Behandlung erwarten können
Ziel ist es, die Entzündung unter Kontrolle zu bringen, Blutung und Mundgeruch zu verringern und den Zustand von Zahnfleisch und Knochen zu stabilisieren. Der durch Parodontitis verursachte Knochenverlust bildet sich nicht von selbst zurück, deshalb ist die frühzeitige Diagnose so wichtig. Der Patient wird ausführlich über den Zustand seines Zahnfleischs und die Schritte informiert, die zum Erhalt der parodontalen Gesundheit nötig sind.
Pflege und Erhalt
Die Parodontitis ist eine chronische Erkrankung, die mit kontinuierlicher Pflege unter Kontrolle gehalten wird. Nach der Behandlung folgen regelmäßige Termine zur parodontalen Nachsorge, in einem vom Arzt festgelegten Abstand, und zu Hause sind tägliche Reinigung und Zahnzwischenraumpflege nötig. Rauchen und Diabetes beeinflussen den Verlauf, deshalb werden sie besprochen. Für eine Kontrolle in Thessaloniki vereinbaren Sie einen Termin in unserer Praxis.
